Geschichte der Stadt Eberswalde
Ältestes Zeitzeugnis des mittelalterlichen Ebers- walde ist die gotische Backsteinkapelle St. Georg. Sie wird heute als Konzerthalle genutzt.

1499 vernichtete ein Großbrand die Stadt nahezu vollständig, Pest und Hungersnot kamen hinzu.
Auf dem ursprünglichen Gewerbestandort entstan- den mit dem Wiederaufbau erste Industrien und 1620 mit dem Finowkanal die erste schiffbare Verbindung zwischen Oder und Havel. Im Verlauf des 30jährigen Krieges wurde wiederum alles vernichtet, die Stadt zählte 1632 noch 20 Bürger.

Erst um 1700 begannen die eigentlichen Blüte- zeiten von Eberswalde. Kurfürst Friedrich III. ließ Schweizer Familien, Friedrich II. später Messer- und Scherenschmiede aus Ruhla und Solingen hier ansiedeln. Es entstanden Draht-
und Zainhämmer, das Messingwerk, die Eisenspalte- rei und auf dem Kienwerder eine Stahl- und Eisenwarenfabrik.

Der Finowkanal wurde 1746 ein zweites Mal fertig- gestellt. Noch heute prägt er mit seinen vielen
  Schleusenanlagen, den an den Ufern gelegenen Industriedenkmalen und historischen Siedlungskernen sehr erheblich den Charakter der Stadt.


Neues Rathaus
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