Geschichte der Stadt Eberswalde
Wir heißen Sie herzlich willkommen in Eberswalde und hoffen, daß Sie ein wenig Zeit mitgebracht haben, um unsere Stadt etwas näher kennenzu- lernen.

Mit diesem kleinen Einblick in die Geschichte möchten wir Verständnis und Anregung gleicher- maßen vermitteln. Wegen ihrer abwechslungs- reichen Umgebung mit ausgedehnten Wäldern und zahlreichen Seen von alten Chronisten gerühmt, mit Beinamen wie "Waldstadt", "Luftkurort" und "Badestadt" ausgestattet und letztendlich als Sitz der Forstwissenschaften seit 1830 war Eberswalde eine durchaus bemerkenswerte Stadt.
Die Stadtgründung vermutet man um 1250, eine erste urkundliche Erwähnung stammt allerdings erst aus dem Jahre 1276.

Die Askanier waren die damaligen Markgrafen von Brandenburg und als Markgraf Woldemar 1317 die Handelsstraße Leipzig - Frankfurt/O. - Stettin über Eberswalde verlegte und dem Ort das Recht der Warenniederlage verlieh, erlangte die Stadt erste überregionale Bedeutung.
  Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Pfarrkirche St. Maria Magdalena gebaut, heute ohne Zweifel das bedeutendste Baudenkmal unserer Stadt.

Genau in diese Zeit fällt auch die Stadtbe- festigung mit Mauer, 34 Weichhäusern, einem Turm, zwei Toranlagen, Wällen und Wasser- graben. Leider sind hiervon nur noch Reste vorhanden.


Marktplatz mit Löwenbrunnen
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