| Die älteste
bekannte Urkunde ist die Heiratsdispens für Heinrich und
Beatrix vom 22.März 1292. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, daß sich zu diesem Zeitpunkt der kleine Ort in der Nähe |
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| der Panke-Quelle
längst schon auf den Weg gemacht hatte, eine reiche und
angesehene Stadt mit regem Markttreiben und
weitreichenden Handelsbeziehungen zu werden. Die günstige Lage an einer Handelsstraße, die Tuchmacherei und vor allem die Bierbrauerei verhalfen der Stadt zum Aufschwung. Laut dem Stadtchronisten Wernicke wurde zu dieser Zeit in 146 von 326 Hausstellen Bier gebraut. Mehr als 30.000 Tonnen des beliebten Gerstensaftes wurden noch im 17. Jahrhundert ausgeführt. Jahrhundertelang galt das Bernauer Bier als das beste der Mark Brandenburg. Bei der Vertreibung der Hussiten, die Bernau im Jahre 1432 belagerten, sollen heiße, breiartige Braurückstände, gezielt über die Brüstung der Stadtmauer gekippt, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Schwere Zeiten brachen für die Stadt am Ende des 16. und dann im 17. und 18. Jahrhundert an. |
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